Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen, personalisierten Inhalt und Werbung verwendet. Mehr dazu unter Impressum.
X

Aktuelles

vom Verein Komm-Bleib

Wie flexibel muss ein Arbeitgeber sein?

30.08.2018
Wie flexibel muss ein Arbeitgeber sein?

Angestellte werden für ihre Ergebnisse bezahlt, nicht für ihre Anwesenheit.

 

Das Kind in Ruhe in den Kindergarten bringen und abends noch von zu Hause arbeiten: Flexible Arbeitszeitmodelle sind gerade in aller Munde – und klingen aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht zunächst sehr attraktiv. Schließlich lässt sich Privates und Berufliches damit besser vereinbaren. Für Unternehmen ist die Flexibilisierung der Arbeitszeit jedoch ein schwieriges Thema. Es ist einfacher und billiger, zu sagen: „Alle kommen von acht bis fünf“, statt individuelle Lösungen zu entwickeln. Um aber qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an sich zu binden und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, müssen Unternehmen umdenken und flexiblere Modelle ermöglichen.


Mobiles Arbeiten, Jobsharing, flexible Arbeitszeiten – all das ist nicht kostenneutral, lohnt sich aber. Unternehmen benötigen neue technische Ausstattung für die mobilen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und beim Jobsharing braucht man eher 1,2 Stellen als zwei halbe. Die Individualisierung kostet also. Bei der Kosten-Nutzen-Kalkulation muss allerdings besonders die Nutzen-Seite betrachtet werden. Klare Mehrwerte für Unternehmen ergeben sich durch die Produktivitätssteigerung, die Senkung der Krankenrate und die Möglichkeit, dass Mitarbeitende ganz andere Ideen entwickeln als in einem starren Regelkorsett.

 

Für viele Angestellte klingt die Möglichkeit zu arbeiten, wann und wo sie wollen, wie ein Traum: Der Arbeitstag muss nicht mehr linear strukturiert sein, sondern soll sich an die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anpassen: Morgens zwei Stunden E-Mails beantworten, das Kind in den Kindergarten bringen, vier Stunden am Projekt arbeiten, Mittagessen, Meeting per Skype, das Kind abholen und beschäftigen, abends zwei Stunden konzentriert arbeiten. Gerade junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich eine flexiblere Gestaltung ihrer Arbeitszeit, was oftmals mit einer Steigerung ihrer Motivation einhergeht. 

Was zunächst nach mehr Souveränität und Freiheit klingt, kann auch zur Herausforderung werden. Nicht selten verschwimmen durch die Flexibilität die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben, die eine ausgewogene Work-Life-Balance nicht mehr möglich macht. Zusätzlicher Treiber ist die Digitalisierung: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen nicht mehr alle zur selben Zeit im Büro sein, sie können jederzeit von überall aus arbeiten. Wer jedoch arbeiten kann, wann er will, macht das häufig rund um die Uhr. Doch nur weil die Möglichkeit besteht, von überall zu arbeiten, sollte nicht dauernd und überall gearbeitet werden. Anderenfalls droht die Ausbeutung – durch selbst gemachten Druck oder durch Vorgesetzte...

 

Interessant - oder? Lesen Sie HIER den gesamten Artikel aus dem ZUKUNFT PERSONAL BLOG. 

Und denken wir darüber nach, wie es bei uns im Pinzgau damit ausschaut? Wo sind Flexibilisierung und Sharing möglich, wo darf der Arbeitgeber über den Tellerrand denken und wo darf der Dienstnehmer dazulernen? Wo gibt es tolle Beispiele und wer kann schon mit Erfahrungen aufwarten? 


Zurück zur Übersicht

Weitere Artikel

Wirtschaftsstandort Pinzgau

Fachkräftemanagement | Wirtschaftsförderung | Regionsmarketing