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Aktuelles

vom Verein Komm-Bleib

RECRUITING TRENDS!

08.08.2018
RECRUITING TRENDS!

6 Recruiting Trends aus der spannenden HR-Welt!

 

1. Kontakte: Wenn nicht jetzt, dann später
Die Anzahl an Talenten und qualifizierten Mitarbeiter/innen am Arbeitsmarkt ist mittlerweile sehr begrenzt. Warum also nach neuen Kontakten suchen, wenn man die Leute doch schon kennt? Auch professionelle Headhunter suchen nicht mehr ausschließlich nach neuen Kontakten. Der Trend geht hin zu Netzwerken und Datenbanken voll mit Kandidaten, welche man schon aus der Vergangenheit kennt. Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes HR Management und System, welches Bewerbungen entsprechend verwaltet. Ganz wichtig dafür: Einen guten Eindruck als potenzieller Arbeitergeber machen und zeigen, dass einem das Wohl seiner Mitarbeiter am Herzen liegt.

 

2. Smartphone, Internet & Co.: Egal wo und wann
Das Zeitalter von Bewerbungsmappen ist vorbei. Gefragt sind Bewerbungsportale, die über mobile Endgeräte genutzt werden können und so auch von unterwegs aus Bewerbungen möglich machen. Auch wenn sich dieser Trend noch nicht völlig durchgesetzt hat: Smartphones und Karriereplattformen verändern das Bewerbungsverhalten. Wie funktioniert’s? Besteht Interesse an einem Job, wird dem Unternehmen per Fingerklick der Lebenslauf zugeschickt. Diese simple Art sich zu bewerben bringt vor allem eines mit sich: Viele Daten und nützliche Kontakte – und diese sollten gut verwaltet werden. Durch die Vereinfachung des Bewerbungsprozesses steigt die Anzahl an Bewerbungen. Um die Verwaltung dieser entstehenden Kontakte zu vereinfachen, sollten Bewerbungsabläufe standardisiert werden. Denn auch wenn Sie momentan alle Stellen besetzt haben, irgendwann starten Sie die Personalsuche wieder und dann ist es hilfreich auf bereits existierende Kontakte zurückgreifen zu können.

 

3. Kräfte bündeln: Gemeinsamer Auftritt einer Region oder Destination 

Wenn ein Trend gekommen ist, um zu bleiben, ist dies definitiv die HR-Arbeit in Kooperationen. Für die einen ist es noch ein "Abwerben oder Abluchsen" von Fachkräften, für andere bereits die Zukunftslösung. Scheuen Sie  nicht davor zurück, mit Ihren Branchenkollegen oder noch besser mit einer ganzen Region in den Austausch zu treten um dann in Kooperation potenzielle Fachkräfte anzusprechen. Im Pinzgau gibt es dafür bereits Beispiele: die touristische Gruppe "work for us" wird in der Branche als einzigartiges "best practice" genannt, und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Komm-Bleib selber ist ebenfalls ein Vorzeigeprojekt in Sachen Kooperation.  Team4U von Zell am See / Kaprun geht auch in diese Richtung. Erfolgreich durch Zusammenarbeit, Austausch und bündeln der Kräfte.

 

4. Arbeitgebermarke: Mehr als nur ein Job
Und noch ein Trend, der bleiben wird: der Aufbau einer Arbeitgebermarke. Vor allem qualifizierten Mitarbeitern mit Leidenschaft ist es nicht egal, für wen sie arbeiten. Auch wenn das Budget und dies Ressourcen meist knapp sind – laut 53 Prozent der HR Manager (LinkedIn) ist die Investition in eine Arbeitgebermarke ein absolutes Muss.

Wie soll so eine Arbeitgebermarke aussehen? Um eine Arbeitgebermarke zu kreieren, ist neben den Grundinfos, vor allem ein Eindruck aus Mitarbeitersicht von großer Bedeutung. Heutzutage ist es üblich, dass die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt, weshalb Unternehmen versuchen sollten, die Arbeit nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als herausfordernde Aufgaben darzustellen. Die Arbeit bleibt die Gleiche, doch das Arbeitsklima macht den Unterschied. 

 

5. Soft Skills als Einstellkriterium
Es ist immer öfter die Rede von Soft Skills, doch was sind sie und warum sind sie gerade bei Bewerbungen so wichtig? Soft Skills umfassen soziale, persönliche und methodische Kompetenzen. Diese sind, im Vergleich zu den fachlichen Kompetenzen, schwer messbar. Nicht jeder Bewerber hat den perfekten Lebenslauf, doch dafür vielleicht andere Kompetenzen und Leidenschaften, welche ein Algorithmus nicht erkennt. Wie können Sie also sichergehen, dass Sie keinen dieser Bewerber verpassen? Ein kurzer Anruf mach die Entscheidung leichter, ob und wer als potenzieller Mitarbeiter für jetzt oder später infrage kommt. Welche Soft Skills sind Unternehmen wichtig?
Laut einer Umfrage von Statista.com sind die wichtigsten Eigenschaften:

  • Eigeninitiative
  • Analytisches Denken
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Leistungsbereitschaft
  • Begeisterungsfähigkeit

Diese Eigenschaften haben eines gemeinsam: Sie sind auf die Arbeitseinstellung und Persönlichkeit der Menschen zurückzuführen und dass ist es, was es so spannend macht.

 

6. Flexibilität: Mehr Möglichkeiten bieten
Von G wie Gleitzeit bis Z wie Zeitkonto – Arbeitszeitmodelle werden immer flexibler. Auch wenn Gleitzeitmodelle nicht für alle Branchen geeignet sind, gewinnen Modelle wie Personalplan oder Jobsharing immer mehr an Bedeutung. Wie funktioniert’s? Je nach Arbeitsaufwand werden Pläne erstellt in welche sich Mitarbeiter selbst eintragen können. Dadurch wird nicht nur überzähliges Personal vermieden, sondern es bietet auch mehr Flexibilität für Mitarbeiter. Und Jobsharing? – Jobsharing kann als eine Möglichkeit gesehen werden Mitarbeiter langfristig an ein Unternehmen zu binden. Egal ob Berufseinsteiger, bei Weiterbildungen oder knapp vor der Pensionierung – Jobsharing bietet Flexibilität in allen Lebenslagen.


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