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vom Verein Komm-Bleib

Das Ende der Branchenflucht im Tourismus

04.07.2017
Das Ende der Branchenflucht im Tourismus

Die Studie "Das Ende der Branchenflucht im Tourismus" bringt Licht ins Dunkel der Mitarbeiterproblematik im Tourismus. Die  Sorgen und Nöte der Branche, die immerhin einer der stärksten Wirtschaftsmotoren des Landes ist, werden hier auf den Punkt gebracht.  Jetzt reden die  Menschen, die Österreich zu einem einzigartigen Gastgeberland machen!

 

Die Studie berücksichtigt sowohl demografische Fakten als auch betriebliche und saisonelle Ausrichtungen. Wesentliche Punkte wie Werte, Glück, Zufriedenheit und Entwicklungsmöglichkeiten sind ebenfalls eingebunden. Umfassend und sehr gut dargestellt präsentiert sich der Tourismus als Arbeitgeber mit vielen Möglichkeiten, vor allem Unternehmen die ideelle Werte in den Vordergrund stellen, sind die Gewinner. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wollen Aufstiegs- und Entwicklungschancen, Aktivitäten und eine aktive Feedbackkultur sowie ein Klima der Loyalität und Wertschätzung.

 

Untenstehend eine kurze Zusammenfassung der Studie, alle detaillierten Ergebnisse finden Sie HIER zum gratis Download.

 

Neben Steuer- und Auflagenwahnsinn benennen Hoteliers die Schwierigkeiten, qualifiziertes, verlässliches einheimisches Personal zu finden, als ihr Hauptproblem. Gerade in kleineren Betrieben nimmt dieses Thema einen Großteil der Energie in Anspruch. Insgesamt ist der Fachkräftemangel nicht so eklatant wie angenommen, allerdings geht aus den vielen freien Feedbacks deutlich hervor, dass es für den Teil, der davon betroffen ist, eine existentielle Bedrohung darstellt. Dies bedeutet
nicht nur ein Desaster für jeden Einzelnen, hier besteht die akute Gefahr, genau die Betriebe zu verlieren, die den österreichischen Tourismus auszeichnen - diejenigen, die für den hervorragenden Ruf als Gastgeber verantwortlich sind: die Familienbetriebe.
Trotz aller widrigen Umstände, mit denen die Branche zu kämpfen hat, fühlen sich die Teilnehmer mit einer durchschnittlichen Bewertung von 9,1 in der Hotellerie am richtigen Platz. Sie lieben ihren Beruf und schätzen die Vorteile, die der Tourismus bietet. Allerdings werden die Chancen auf berufliche und persönliche Weiterentwicklung in Tourismusberufen mit alarmierenden 3,2 Punkten angegeben. Laut Forsa spielen dem gegenüber Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf speziell für die Altersgruppe zwischen 30 und 45 die entscheidendste Rolle. FAZIT: Genau die Menschen, die den Tourismus bereichern und vorantreiben könnten, diejenigen, die Visionen haben und gestalten wollen, geben früher oder später auf, wenn kein Wachstum möglich ist.

Eines hat sich ganz deutlich gezeigt: Um engagierte Fachkräfte anzuziehen und zu halten, um den Tourismus als Arbeits- und Lebensraum für Unternehmer und Mitarbeiter attraktiv zu gestalten, ist die Lösung nicht in finanziellen Mehr-Aufwendungen zu suchen, sondern vielmehr in ideellen Werten: Aufstiegs- und Entwicklungschancen, Aktivitäten, die die Kommunikation und den Zusammenhalt im Team stärken, eine aktive Feedbackkultur sowie ein Klima der Loyalität und Wertschätzung.

 

Anmerkung von Karin König-Gassner: genau hier setzt der Qualifizierungsverbund "work for us" an. Wertschätzung durch Weiterbildungsmöglichkeiten, nicht nur berufliche, sondern auch die persönliche Entwicklung der Dienstnehmer steht im Vordergrund. Gepaart mit attraktiven Benefits, Zusatzleistungen und einem starken Netzwerk bietet "work for us" sowohl für Dienstnehmer als auch Dienstgeber einen Mehrwert im Bereich Mitarbeiterfindung- und Bindung.


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